Reisen

Wolfgang Ambros in Regensburg: Sightseeing im Dom vor 2 ausverkauften Konzerten

Wolfgang Ambros in Regensburg: Sightseeing im Dom vor 2 ausverkauften Konzerten

Ein Selfie vor dem Altar, daneben Ehefrau Uta — und über dem Bild nur drei Worte: „Sightseeing in Regensburg.“ Wolfgang Ambros, 74, postete das Foto am 25. September 2026, Stunden bevor er in der bayerischen Stadt die Bühne betrat. Kein Aufwärmen in der Garderobe, kein stilles Verweilen im Hotel — der Austropop-Sänger zog es hinaus in die Altstadt.

Artikel teilen

XRedditLinkedIn

Dass ausgerechnet der Interpret von „Schifoan“ in einem gotischen Dom auftaucht und dem Namenspatron des Gebäudes seine Aufwartung macht, hat eine gewisse Pointe. Ambros heißt mit Vornamen Wolfgang — und der heilige Wolfgang ist der Schutzpatron eben jenes Regensburger Doms. Ob das Zufall war oder gezielt geplant, ließ der Musiker offen.

„Besuch beim heiligen Wolfgang“: Ambros im Regensburger Dom

Unter einem zweiten Foto vom Altar schrieb Ambros schlicht: „Besuch beim heiligen Wolfgang.“ Die Formulierung ist typisch für ihn — trocken, ein bisschen schmunzelnd, ohne große Erklärung. Gemeinsam mit Uta durchstreifte er die Regensburger Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und mit ihren mittelalterlichen Gassen einem Wiener Musiker durchaus vertraut vorkommen dürfte.

Die Bilder zeigen das Paar entspannt, weit entfernt von der Anspannung eines Konzertabends. Für Ambros offenbar eine bewährte Methode: die Stunden vor dem Auftritt mit Kultur füllen statt mit Lampenfieber.

Neueste Beiträge

Mehr zum Lesen

Neues aus der Redaktion
01Nadja Osmanovic & Mike Singer: Bachelor-Abbruch endet mit Baby im vierten Monat02Wiener Imbiss-Einbruch: Betreiber Ashkan setzt 5.000 Euro Kopfgeld auf die Täter aus03Casa Schuk Taco Thursday: Wie TABASCO® Wien jeden Donnerstag scharf macht

„Ambros pur! Vol. VII“: Die Tour, die ihn nach Bayern führte

Der Regensburg-Stopp ist Teil der laufenden „Ambros pur! Vol. VII“-Tournee. Zuvor hatte Ambros in Wien gleich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden aufgespielt — beide Konzerte waren nach Angaben der Veranstalter restlos ausverkauft. In Regensburg stehen ebenfalls zwei Konzertabende auf dem Programm, womit die Nachfrage nach dem Austropop-Urgestein ungebrochen scheint.

Seit Jahrzehnten füllt Ambros Säle, in Wien ebenso wie in Deutschland. Die „Ambros pur“-Reihe setzt dabei auf ein reduziertes Format: der Musiker, seine Songs, wenig Brimborium. Genau das scheint das Publikum zu schätzen.

74 Jahre, Tour durch zwei Länder: Ambros‘ Ausdauer auf der Bühne

Mit 74 Jahren gehört Wolfgang Ambros zu den dienstältesten und beständigsten Liveacts des deutschsprachigen Raums. Dass er die Touren nicht zurückfährt, sondern ausbaut, unterscheidet ihn von vielen Generationsgenossen. Zwei Wien-Abende, dann zwei Regensburg-Abende — das ist ein Rhythmus, der jüngere Musiker herausfordern würde.

Sein Repertoire reicht von „Schifoan“ über „Es lebe der Zentralfriedhof“ bis zu Stücken, die er in den 1970er-Jahren aufnahm und die heute genauso mitgesungen werden wie damals. Diese Kontinuität ist selten.

Uta an seiner Seite: Ambros reist nicht allein

Dass Ambros seine Frau Uta mit auf Tour nimmt, ist kein Detail am Rande. Die gemeinsamen Fotos aus Regensburg zeigen ein Paar, das die Reisepausen offenbar bewusst nutzt — nicht nur als Erholung, sondern als gemeinsame Zeit abseits des Rampenlichts. Das Selfie im Dom wirkt ungekünstelt, ohne die Inszenierung, die man von vielen Promis auf sozialen Medien kennt.

Für Fans, die Ambros seit Jahrzehnten begleiten, ist diese Bodenständigkeit vertraut. Er war nie der Typ, der das Privatleben zur Bühne macht — ein kurzes Foto mit drei Worten Bildunterschrift ist bei ihm schon Gesprächigkeit.

Was nach Regensburg kommt: Die Tour geht weiter

Nach den zwei Konzertabenden in Regensburg setzt die „Ambros pur! Vol. VII“-Tournee ihren Weg fort. Genaue Folgetermine kommuniziert das Tourmanagement laufend über die offiziellen Kanäle des Künstlers. Angesichts der bisher ausverkauften Abende dürften Tickets für spätere Stationen rasch vergriffen sein.

Ob Ambros auch an den nächsten Stopps Zeit für Sightseeing findet — und ob der heilige Wolfgang ihm für die restlichen Konzerte gewogen ist —, bleibt abzuwarten.

Artikel teilen

3 Min. Lesezeit

XRedditLinkedIn

Ihre Meinung hilft uns

War dieser Artikel lesenswert?

Das Gespräch geht weiter

Kommentare

Mitdiskutieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mitdiskutieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top