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Wiener Imbiss-Einbruch: Betreiber Ashkan setzt 5.000 Euro Kopfgeld auf die Täter aus

Wiener Imbiss-Einbruch: Betreiber Ashkan setzt 5.000 Euro Kopfgeld auf die Täter aus

Mittwochnacht, kurz nach 23 Uhr: Ashkan schließt seinen Snackshop in der Anton-Baumgartner-Straße 125 im 23. Wiener Gemeindebezirk ab und fährt nach Hause. Der 29-Jährige hatte keine Ahnung, was in den folgenden Stunden mit seinem Lokal passieren würde. Das Geschäft hatte er erst im Mai aufgesperrt — gerade einmal wenige Monate zuvor.

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Gegen 8 Uhr früh klopfte die Polizei an seine Tür. Beamte überbrachten ihm die Nachricht: Einbrecher hatten sich gewaltsam Zutritt zu seinem Imbiss verschafft. Was die Täter hinterließen, kostet den Jungunternehmer jetzt mehrere Tausend Euro — und seine Hoffnung auf einen ruhigen Herbst.

Der Einbruch in der Anton-Baumgartner-Straße: Was die Täter mitnahmen

Die Einbrecher hatten es gezielt auf den Kassenbestand abgesehen. Rund 300 Euro Wechselgeld verschwanden aus der Kassa. Dazu nahmen die Unbekannten Eis und Getränke mit — Waren, die Ashkan erst kurz zuvor für seinen Betrieb eingekauft hatte.

Der materielle Schaden durch den Diebstahl selbst ist dabei fast noch der kleinere Teil des Problems. Der eigentliche Schaden entstand durch die aufgebrochene Eingangstür, deren Reparatur laut Ashkan rund 4.000 Euro kosten wird.

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Keine Versicherung: Auf den Kosten bleibt Ashkan vorerst allein sitzen

Weil das Lokal erst seit Mai in Betrieb ist, hatte der Betreiber noch keine Einbruchversicherung abgeschlossen. Eine folgenschwere Lücke: Die gesamten Reparaturkosten muss er vorerst aus eigener Tasche tragen. Hinzu kommen die gestohlenen Waren und der Verdienstausfall während der Reparaturarbeiten.

Für einen Jungunternehmer, der gerade erst seinen zweiten Standort in Wien aufgebaut hat, ist das eine empfindliche Belastung — finanziell wie auch psychisch.

5.000 Euro Kopfgeld: Ashkan sucht selbst nach den Tätern

Weil er nicht tatenlos warten will, hat sich Ashkan entschieden, selbst die Initiative zu ergreifen. „5.000 Euro bin ich bereit zu zahlen für sachdienliche Hinweise, die zur Überführung der Täter führen„, sagt der 29-Jährige. Hinweise können über den Instagram-Kanal des Lokals übermittelt werden.

Ashkan richtet sich dabei auch direkt an junge Menschen, die möglicherweise in finanzieller Not stecken. „Ich bitte die Jugend, bei Geldnot einfach zu kommen und sich vorzustellen. Bedürftigen helfe ich gerne, bevor sie kriminell werden“, sagt er. Ein ungewöhnlicher Appell — aber einer, der zeigt, wie der Betreiber die Lage einordnet.

Was der Snackshop im 23. Bezirk anbietet

In seinem Lokal in Liesing setzt Ashkan auf eine Mischung aus Wiener Klassikern und internationalen Streetfood-Varianten. Auf der Karte stehen unter anderem:

  • Klassische Käsekrainer
  • Sucuk-Burger
  • Protein-Bowls
  • Zuckerwatte
  • Eis und Softdrinks

Das Konzept hatte offenbar Anklang gefunden — der Shop lief seit der Eröffnung im Mai ohne größere Zwischenfälle. Umso bitterer trifft den 29-Jährigen der Einbruch nach nur wenigen Monaten Betrieb.

Polizei Wien ermittelt — Täter bislang unbekannt

Die Polizei Wien hat nach dem Einbruch in der Nacht auf Donnerstag, den 25. September 2026, Ermittlungen aufgenommen. Wer die Täter sind, ist derzeit noch unklar. Hinweise auf eine Bande oder mehrere Personen liegen laut den bisherigen Berichten vor, konkrete Festnahmen gab es zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch keine.

Ashkan hofft, dass Zeugenhinweise aus der Bevölkerung — oder eben die ausgelobten 5.000 Euro — die Ermittlungen voranbringen. Bis dahin konzentriert er sich darauf, seinen Imbiss so rasch wie möglich wieder vollständig in Betrieb zu nehmen.

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