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Senegal gegen Irak WM 2026: Warum das 5:0 in Toronto noch keine K.-o.-Runde garantiert

Senegal gegen Irak WM 2026: Warum das 5:0 in Toronto noch keine K.-o.-Runde garantiert

Toronto, 26. Juni 2026. Als der Schlusspfiff ertönte und die Anzeigetafel ein unmissverständliches 5:0 zeigte, brandete bei den senegalesischen Fans Jubel auf. Sadio Mané und seine Mitspieler hatten ihre Pflicht erfüllt — und zwar mit beeindruckender Deutlichkeit. Was wie ein klarer Schritt nach vorne aussah, ist in Wirklichkeit erst der Beginn eines Rechenrätsels.

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Denn der Senegal stand vor diesem Abend punktlos in der Gruppe, genau wie der Irak. Beide Teams hatten ihre ersten WM-2026-Spiele verloren und waren mit dem Rücken zur Wand in diese Partie gegangen. Der Sieg ist da — doch ob er für das Sechzehntelfinale reicht, hängt von einem anderen Spielfeld ab.

Das Endspiel in Toronto: Wie der Senegal den Irak mit 5:0 demontierte

Vor dem Anpfiff war der Druck kaum größer denkbar. Beide Mannschaften hatten nach der ersten Runde null Punkte auf dem Konto — der Senegal nach dem 2:3 gegen Norwegen, der Irak nach dem klaren 0:3 gegen Frankreich. Wer verliert, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschieden, wer gewinnt, darf zumindest weiterhoffen.

Es war der Senegal, der von Beginn an das Kommando übernahm. Die Offensivqualität, die schon gegen Norwegen aufgeblitzt war, entfaltete sich diesmal ohne Gegenwehr. Der Irak, der sich gegen Frankreich noch mutig präsentiert hatte, fand kein Mittel gegen das Umschaltspiel der Afrikaner. Das Endergebnis von 5:0 spiegelt die totale Überlegenheit des Senegal wider.

Nullpunkte vor dem Spiel — was das für die Gruppenphase der WM 2026 bedeutet

Bei der WM 2026 umfasst jede Gruppe vier Teams, von denen die besten zwei direkt in die K.-o.-Runde einziehen. Zusätzlich qualifizieren sich die besten Gruppendritten mehrerer Gruppen. Wer mit null Punkten in die letzte Runde geht, braucht nicht nur einen Sieg — er braucht oft auch Schützenhilfe.

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Genau das ist die Lage des Senegal nach dem 5:0. 3 Punkte stehen nun auf dem Konto, dazu eine bemerkenswerte Tordifferenz von plus 2 (5 Tore erzielt, 3 kassiert). Das ist eine deutlich bessere Ausgangslage als noch vor 90 Minuten — aber eben noch keine Garantie.

Gruppe A der WM 2026: Frankreich und Norwegen entscheiden mit

Frankreich führt die Gruppe an, Norwegen folgt auf Platz zwei — beide Teams standen bereits vor der letzten Runde auf Kurs Richtung K.-o.-Phase. Das Parallelspiel zwischen Frankreich und Norwegen am selben Spieltag entscheidet darüber, wie die endgültige Tabelle aussieht und ob der Senegal mit 3 Punkten und seiner Tordifferenz als Gruppendritter weiterkommen kann.

Sollte Norwegen etwa überraschend gewinnen oder das Spiel unentschieden enden, könnten die Konstellationen den Senegalesen in die Karten spielen. Eine Niederlage Norwegens mit hohem Rückstand wiederum würde die Tordifferenz als Kriterium relevant machen — und da hat das 5:0 des Senegal eine deutliche Botschaft gesendet. Laut FIFA-Reglement zählt bei Punktgleichheit zuerst die direkte Begegnung, dann die Tordifferenz in der Gruppe.

Irak nach dem 0:5-Debakel: Das Ausscheiden als bittere Gewissheit

Für den Irak ist das Turnier nach diesem Abend praktisch beendet. Null Punkte, minus 8 Tore — kein realistisches Szenario führt noch zur K.-o.-Runde. Die Mannschaft hatte sich gegen Frankreich noch achtbar verkauft, doch gegen den Senegal fehlten schlicht die Mittel, um die eigene Defensive stabil zu halten.

Der irakische Fußballverband wird die Aufarbeitung abwarten müssen. Es war das erste WM-Turnier seit Jahren für die Mannschaft aus Bagdad, und die Erfahrung war schmerzhaft — zwei Spiele, zwei Niederlagen, 8 Gegentore ohne eigenen Treffer.

Was jetzt zählt: So steht der Senegal vor dem möglichen K.-o.-Einzug

Die senegalesische Mannschaft muss nun abwarten. Die entscheidenden Fragen sind:

  • Wie viele Punkte erreichen die anderen Gruppendritte der WM 2026?
  • Wie fällt das Ergebnis zwischen Frankreich und Norwegen aus?
  • Reicht die Tordifferenz von plus 2 im Gruppendritter-Vergleich?
  • Hat der Senegal die bessere Fair-Play-Wertung als mögliche Konkurrenten?

Sollte der Senegal tatsächlich als einer der besten Gruppendritte durchkommen, wäre es eine der dramatischsten Qualifikationen des gesamten Turniers — gerettet durch einen Kantersieg in Toronto am 26. Juni 2026.

Das K.-o.-Runden-Ticket bleibt offen: Was als nächstes passiert

Die FIFA wird die Tabellen aller Gruppen nach dem Abschluss der letzten Gruppenspiele auswerten und die besten Gruppendritte ermitteln. Erst dann weiß der Senegal mit Sicherheit, ob der Auftritt in Toronto ausgereicht hat. Die Entscheidung fällt nicht auf dem Rasen, sondern in der Auswertung — und die Spannung bleibt bis zur offiziellen Bekanntgabe bestehen.

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