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Carolin Schmidt vermisst: 25-Jährige verschwand spurlos im Wettersteingebirge

Carolin Schmidt vermisst: 25-Jährige verschwand spurlos im Wettersteingebirge

Der 6. September 2026 war der letzte Tag, an dem Angehörige Kontakt zu Carolin Schmidt hatten. Die 25-Jährige aus Südhessen war zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast zwei Wochen in den bayerisch-tirolerischen Alpen unterwegs — zuerst in Garmisch-Partenkirchen, dann in Mittenwald, schließlich im Grenzgebiet zu Österreich. Danach: Stille.

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Seither ist der Aufenthaltsort der jungen Frau vollständig unbekannt. Polizeihubschrauber, mehrere Streifen, Suchaktionen im Hochgebirge — alles blieb bislang ohne Ergebnis. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, doch die Frage bleibt offen: Wo ist Carolin Schmidt?

Seit dem 6. September fehlt jede Spur von der 25-Jährigen

Carolin Schmidt hielt sich nachweislich seit dem 24. August 2026 im Raum Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald auf. Die bergaffine Hesserin war in dieser Zeit bereits zweimal zum Bergwandern aufgebrochen, wie die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen bestätigte. Am 6. September meldeten sich Familienangehörige bei ihr — es war das letzte Lebenszeichen.

Nachdem weiterer Kontakt nicht mehr möglich war, erstatteten die Angehörigen Vermisstenanzeige bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen. Seitdem laufen die Suchmaßnahmen, bislang ohne greifbares Ergebnis.

Wettersteingebirge: Unterwegs im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol

Bekannt ist, dass Carolin Schmidt sich in den Tagen vor ihrem Verschwinden auch im österreichisch-deutschen Grenzgebiet bewegte. Laut Polizeiangaben war sie unter anderem auf der Wettersteinspitze unterwegs — einem Gipfel, der direkt an der Grenze zwischen Bayern und Tirol liegt und alpines Erfahrungswissen voraussetzt.

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Das Wettersteingebirge zählt zu den anspruchsvolleren Regionen der Ostalpen. Grate, Felsstufen und rasch wechselnde Witterungsbedingungen machen Touren dort selbst für geübte Berggeherinnen gefährlich. Carolin Schmidt galt nach Angaben ihres Umfelds als sehr bergerfahren.

Hubschrauber und Polizeistreifen: Die Suche bleibt erfolglos

Die Suchmaßnahmen waren umfangreich. Eingesetzt wurden laut Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen mehrere Streifen zu Fuß sowie ein Polizeihubschrauber, der das Gebiet aus der Luft absuchte. Das gebirgige Terrain mit tiefen Schluchten, ausgedehnten Waldgebieten und schwer zugänglichen Felslagen erschwert die Suche erheblich.

Trotz der Bemühungen konnte bis zum Redaktionsschluss am 28. September 2026 keine Spur der 25-Jährigen gefunden werden. Ob die Suche im Grenzgebiet auf österreichischer Seite — etwa im Raum Scharnitz oder Ehrwald — fortgesetzt oder ausgeweitet wird, gab die Polizei bislang nicht bekannt.

So sieht Carolin Schmidt aus — die Personenbeschreibung der Polizei

Die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen hat folgende Beschreibung veröffentlicht, um die Suche nach Carolin Schmidt zu unterstützen:

  • Alter: 25 Jahre
  • Größe: etwa 1,75 Meter, sehr schlanke Statur
  • Haare: blond, mittellang
  • Augen: blau
  • Bekleidung: vermutlich eine grau-rosa Fleecejacke
  • Gepäck: Rucksack der Marke Deuter

Zu weiteren Kleidungsstücken liegen derzeit keine gesicherten Informationen vor. Personen, die Carolin Schmidt gesehen haben oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben können, werden dringend gebeten, sich unter der Rufnummer (08821) 9170 bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen zu melden.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe — auch aus Tirol

Da sich Carolin Schmidt nachweislich im bayerisch-tirolerischen Grenzgebiet aufhielt, richtet sich der Aufruf der deutschen Polizei auch an Personen auf österreichischer Seite. Wanderer, Hüttenbetreiber und Einheimische in der Region rund um Scharnitz, Mittenwald und das Wettersteinmassiv könnten entscheidende Beobachtungen gemacht haben.

Ob österreichische Behörden — etwa die Landespolizeidirektion Tirol oder die Bergrettung Tirol — eigene Maßnahmen eingeleitet haben, war zum Stand dieser Meldung nicht offiziell bestätigt. Der Fall ist seit mehr als drei Wochen offen.

Ob und wo die Suche in den kommenden Tagen ausgeweitet wird, hängt maßgeblich davon ab, ob aus der Bevölkerung Hinweise eingehen, die die Ermittler in eine neue Richtung führen können.

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