Es war kurz nach 17 Uhr am Montagnachmittag, als auf einer Baustelle in der Anton-Melzer-Straße in Innsbruck plötzlich ein lautes Krachen durch die Straße hallte. Ein rund drei Meter hohes Baugerüst brach in sich zusammen – ohne Vorwarnung, aus bislang ungeklärter Ursache.
Der Einsturz löste einen sofortigen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Acht Menschen wurden verletzt, drei davon mittelschwer. Warum das Gerüst nachgab, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Einsturz um 17.05 Uhr: Was auf der Baustelle passierte
Gegen 17.05 Uhr kollabierte das Baugerüst in der Anton-Melzer-Straße ohne erkennbaren äußeren Auslöser. Fünf der acht Verletzten erlitten dabei leichte Blessuren, drei weitere trugen mittelschwere Verletzungen davon. Die genaue Art der Verletzungen wird laut Behörden noch erhoben.
Das Gerüst war nach bisherigen Informationen rund drei Meter hoch. Weshalb die Konstruktion versagte, ist unklar – technisches Versagen, ein Montagefehler oder ein anderer Umstand werden geprüft.
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Acht Verletzte, sieben Rettungsfahrzeuge: Der Großeinsatz im Überblick
Der Rettungsdienst rückte mit sieben Fahrzeugen sowie zwei Notarztfahrzeugen aus, wie der ORF berichtete. Der Aufwand spiegelt die anfängliche Unklarheit über das Ausmaß der Verletzungen wider: Bei einem Gerüsteinsturz kann die Lage für die Einsatzkräfte erst vor Ort vollständig eingeschätzt werden.
Die Verletzten wurden noch an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand nach aktuellem Stand für keine der betroffenen Personen.
Egger-Lienz-Straße gesperrt: Verkehrschaos mitten im Feierabendverkehr
Der Unfall ereignete sich zu einer denkbar ungünstigen Zeit. Die angrenzende Egger-Lienz-Straße musste in Fahrtrichtung Osten für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde während dieser Zeit über die Andreas-Hofer-Straße umgeleitet, was im Innsbrucker Feierabendverkehr zu erheblichen Behinderungen führte.
Erst nach Abschluss der unmittelbaren Rettungsarbeiten und der ersten Sicherung des Geländes wurde die Sperrung wieder aufgehoben.
Ursache ungeklärt: Ermittlungen laufen
Warum das Gerüst in der Anton-Melzer-Straße eingestürzt ist, steht noch nicht fest. Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um die genaue Unfallursache zu klären. Dabei werden sowohl die Baustellendokumentation als auch der Zustand des Gerüsts selbst untersucht.
- 8 Verletzte insgesamt, davon 3 mittelschwer und 5 leicht
- Gerüsthöhe: rund 3 Meter
- Einsturzzeitpunkt: 28. September 2026, 17.05 Uhr
- 7 Rettungsfahrzeuge und 2 Notarztfahrzeuge im Einsatz
- Sperrung der Egger-Lienz-Straße für rund 1 Stunde
- Ursache: bislang ungeklärt
Ob baurechtliche Konsequenzen für den Baustellenbetreiber folgen, hängt vom Ergebnis dieser Untersuchungen ab. Die Innsbrucker Behörden äußerten sich zunächst nicht zu möglichen Verstößen gegen die einschlägigen Arbeitssicherheitsvorschriften.
Was nun folgt: Ermittlungen und offene Fragen
Die Unfallstelle in der Anton-Melzer-Straße bleibt bis auf Weiteres gesichert. Ob und wann die Bautätigkeit an dem betroffenen Objekt wieder aufgenommen werden darf, entscheiden die zuständigen Behörden nach Abschluss der technischen Begutachtung des eingestürzten Gerüsts.
Solange die Ursache nicht feststeht, bleibt auch offen, ob es sich um ein Versagen des Materials, um einen Fehler bei der Montage oder um externe Einwirkungen handelte — eine Frage, die nicht zuletzt für die Haftungsfrage entscheidend sein wird.
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