Dublin, Aviva Stadium, irgendwann kurz nach der Pause: Das ÖFB-Team lag mit 0:2 hinten, die irischen Fans im Stadion witterten einen klaren Heimsieg — und dann traf Michael Gregoritsch zweimal in kürzester Zeit. Ein Doppelschlag, der alles veränderte.
Österreich erkämpfte sich am 1. Oktober 2026 in der Nations League ein 2:2 gegen Irland und blieb damit als Tabellenführer seiner Gruppe unbesiegt. Doch wie genau ging dieser Rückstand noch gut aus — und was bedeutet das für den weiteren Verlauf der Gruppe?
0:2 zur Pause: Österreich in Dublin unter Druck
Die erste Halbzeit verlief für das ÖFB-Team alles andere als nach Plan. Irland agierte vor heimischem Publikum druckvoll, nutzte seine Chancen konsequent und ging verdient mit einer 2:0-Führung in die Kabine. Österreich fand kaum Zugriff, wirkte im Spielaufbau gehemmt und ließ die Gastgeber gewähren.
Dass aus diesem Rückstand noch ein Punktgewinn werden würde, schien in diesen 45 Minuten kaum vorstellbar. Der Halbzeitpfiff kam für das Team von Trainer Ralf Rangnick beinahe als Erlösung.
Gregoritschs Doppelschlag dreht die Partie
Die zweite Hälfte erzählte eine völlig andere Geschichte. Michael Gregoritsch, Stürmer und einer der erfahrensten Kräfte im ÖFB-Kader, traf innerhalb weniger Minuten gleich zweimal — ein klassischer Doppelschlag, der das Stadion verstummen ließ. Zunächst der Anschlusstreffer zum 1:2, dann ohne große Verschnaufpause der Ausgleich zum 2:2.
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Es waren zwei Treffer, die Österreich nicht nur vor einer Niederlage bewahrten, sondern das Momentum der gesamten Partie kippten. Irland, bis dahin Herr der Lage, war plötzlich froh, den einen Punkt zu retten.
Nations League: Österreich bleibt Tabellenführer
Das Remis hat in der Tabelle der Nations-League-Gruppe konkrete Auswirkungen: Österreich bleibt trotz des Rückstands und des mühsam erkämpften Unentschiedens auf dem 1. Platz. Die Unbesiegt-Serie des ÖFB-Teams in diesem Wettbewerb hält damit weiter an — ein Signal an die übrigen Gruppengegner.
Zum Vergleich: Spanien, ebenfalls am 1. Oktober 2026 im Einsatz, gewann gegen Kroatien klar mit 4:1. Die internationale Nations-League-Runde zeigte einmal mehr, wie eng die Verhältnisse in den einzelnen Gruppen sind.
Was dieser Punkt für das ÖFB-Team wiegt
Ein Auswärtsremis nach 0:2-Rückstand ist im Fußball selten. Es spricht für Charakter und Moral einer Mannschaft, wenn sie in einer solchen Situation nicht aufgibt. Für Österreich sind das genau die Ergebnisse, die in der Nations League am Ende den Unterschied machen können — zwischen Aufstieg und Verbleib auf gleichem Niveau.
Gregoritsch lieferte dabei den entscheidenden Beitrag. Zwei Tore in einem Auswärtsspiel, in dem das Team zuvor kaum Zugriff hatte — das unterstreicht seinen Wert für das ÖFB-Team einmal mehr.
Österreich zuletzt stark: Die ÖFB-Bilanz im Überblick
Das 2:2 in Dublin reiht sich in eine Serie bemerkenswerter Resultate ein. Erst kurz zuvor besiegte Österreich den Kosovo im Wiener Prater mit 3:1 — ein Ergebnis, das im Gedächtnis blieb. Die Mannschaft zeigte in diesen Nations-League-Spielen eine klare Aufwärtstendenz.
Die wichtigsten Ergebnisse aus der laufenden ÖFB-Nations-League-Kampagne auf einen Blick:
- Österreich – Kosovo 3:1 (Wiener Prater)
- Irland – Österreich 2:2 (Dublin, 1. Oktober 2026)
- Tabellenposition nach diesen Spielen: Platz 1 in der Gruppe
- Gregoritsch-Tore in Irland: 2 (beide in der 2. Halbzeit)
- Gesamte Unbesiegt-Serie: anhaltend über mehrere Nations-League-Runden
Was jetzt kommt: Österreichs nächste Nations-League-Aufgaben
Das ÖFB-Team kehrt als Tabellenführer in die Heimat zurück — mit einem Punkt im Gepäck, den viele nach der ersten Halbzeit bereits abgeschrieben hatten. Die Nations League geht in den kommenden Wochen weiter, und Österreich wird sich an diesem Abend in Dublin erinnern: daran, dass eine Führung des Gegners noch lange kein Endergebnis ist.
Ob Gregoritsch auch in den nächsten Partien der entscheidende Mann sein wird, bleibt eine der offenen Fragen dieser Gruppe.
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