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Zauberhafte Schwestern 2: Warum Bullock und Kidman nach 28 Jahren zurückkehren

Zauberhafte Schwestern 2: Warum Bullock und Kidman nach 28 Jahren zurückkehren

Es war ein Dienstag, als das erste offizielle Bild aus dem Set aufgetaucht ist und das Internet kurz vergessen ließ, dass Sommer 2026 anderweitig genug Ablenkung bietet: Sandra Bullock und Nicole Kidman, Seite an Seite, als wären die vergangenen 28 Jahre nichts weiter als ein kurzer Zauberbann. Die beiden Hollywoodstars schlüpfen erneut in die Rollen der Hexenschwestern Sally und Gillian Owens — und das nicht bloß für einen Nostalgie-Auftritt, sondern für eine vollwertige Fortsetzung des Kultfilms von 1998.

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Hinter dem Comeback steckt ein konkreter erzählerischer Motor: der berüchtigte Owens-Familienfluch. Er trifft diesmal nicht mehr Sally und Gillian direkt, sondern deren Töchter — und zwingt die Schwestern damit noch einmal in den Kampf. Wer genau kämpft, gegen was, und warum Oscarpreisträgerin Susanne Bier die Regie übernommen hat, erklärt sich im Folgenden.

Der Owens-Fluch: Was die nächste Generation in Gefahr bringt

Der Fluch der Owens-Frauen ist simpel formuliert und dramatisch in der Wirkung: Wer sich in eine Frau dieser Familie verliebt, stirbt einen frühen Tod. In „Zauberhafte Schwestern 2“ hat dieser jahrhundertealte Bann eine neue Generation im Visier. Sallys Töchter Kylie und Antonia geraten in den Sog der Familiengeschichte und wollen ihr Schicksal nicht widerstandslos hinnehmen.

Das zwingt Sally und Gillian zurück auf den Plan. Die Geschichte taucht dabei tiefer als der Vorgänger: Um den Fluch endgültig zu brechen, muss die Familie in die eigene Vergangenheit abtauchen — und stößt dabei auf neue Geheimnisse über den Ursprung ihrer magischen Kräfte.

Bullock, Kidman und das Ensemble: Wer kehrt zurück, wer kommt neu dazu

Sandra Bullock (62) und Nicole Kidman (59) stehen erstmals seit 1998 wieder gemeinsam vor der Kamera. Auch die Tanten Jet und Frances feiern ihr Comeback: Dianne Wiest (78) und Stockard Channing (82) sind wieder mit dabei — das komplette Herzstück des Originals ist also intakt.

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Neu im Ensemble sind die Töchter der Schwestern: Joey King (27) spielt Kylie, Maisie Williams (29) übernimmt die Rolle der Antonia. Außerdem neu dabei: Lee Pace (47), Xolo Maridueña (25) und Solly McLeod (26). Die Besetzungsliste vereint damit Hollywooderfahrung mit einer jungen Generation, die das Publikum von Produktionen wie „The White Lotus“ oder „Cobra Kai“ kennt.

Susanne Bier als Regisseurin: Eine Oscarpreisträgerin übernimmt das Hexenhandwerk

Hinter der Kamera sitzt diesmal nicht Griffin Dunne, der 1998 Regie geführt hatte, sondern die dänische Oscarpreisträgerin Susanne Bier (66). Bier gewann 2011 den Academy Award für „In einer besseren Welt“ und hat sich mit Serien wie „The Night Manager“ international einen Namen gemacht.

Das Drehbuch greift Alice Hoffmans Roman „The Book of Magic“ auf, der 2021 als vierter Teil ihrer Owens-Reihe erschienen ist. Hoffman hatte auch die Vorlage zum Originalfilm geliefert — die Fortsetzung schließt damit literarisch direkt an die Quelle an.

Kinostart am 10. September 2026: Was österreichische Fans wissen müssen

„Zauberhafte Schwestern 2“ startet am 10. September 2026 in den deutschsprachigen Kinos, also auch in Österreich. Warner Bros. bringt den Film in den regulären Kinostart — ein exklusives Streaming-Debüt ist nicht geplant.

Das ist eine Entscheidung, die in der Branche aufmerksam registriert wird: Mit Bullock und Kidman als Zugpferde setzt das Studio auf die Leinwand als ersten Aufführungsort, was bei einem Feel-good-Film mit eingeschworener Fangemeinde eine durchaus kalkulierte Wette ist. Die Laufzeit des Films wurde bislang nicht offiziell kommuniziert.

Familienfluch im Kino: Was das Original 1998 zu einem Kultfilm gemacht hat

Der erste Teil spielte bei einem Budget von rund 75 Millionen US-Dollar weltweit knapp 67 Millionen ein — kein Kassenschlager, aber ein Film, der im Laufe der Jahre zum Wohlfühlklassiker geworden ist. Vor allem im deutschsprachigen Raum läuft er bis heute regelmäßig in der Herbstsaison im Fernsehen, meist rund um den 31. Oktober.

Diese langjährige Präsenz im TV-Programm hat eine Fangemeinde aufgebaut, die für die Fortsetzung als verlässliche Basis gilt. Ob „Zauberhafte Schwestern 2“ daran anknüpft oder einen neuen Tonfall setzt — dafür sorgt Biers Handschrift, die eher zum dramatischen Kino tendiert als zum reinen Wohlfühlfilm.

Was nach dem Kinostart offen bleibt

Die Frage, ob „Zauberhafte Schwestern 2“ den Owens-Fluch wirklich endgültig bricht oder die Geschichte für eine mögliche dritte Folge offenhält, wird erst am 10. September im Kinosaal beantwortet — zumindest teilweise, denn Hoffman hat mit ihrer Buchreihe noch weiteres Material hinterlassen, das noch nicht verfilmt wurde.

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