Montagvormittag, 14. September 2026, auf der Südumfahrung von Loosdorf im Bezirk Melk: Ein Transporter verlässt aus bisher ungeklärter Ursache die Fahrbahn und landet im Straßengraben. Was danach passiert, hätte kaum jemand für möglich gehalten.
Das Fahrzeug prallte im Graben mit voller Wucht gegen eine Überbrückung einer Zufahrt — und wurde durch den Aufprall wieder zurück auf die Straße geschleudert. Die Unfallstelle auf der niederösterreichischen Südumfahrung wurde damit zum Schauplatz eines außergewöhnlich spektakulären Verkehrsunfalls.
Aufprall gegen Zufahrtsüberbrückung schleudert Fahrzeug zurück
Der Hergang rekonstruiert sich so: Der Transporter kam von der Fahrbahn ab, geriet in den seitlichen Straßengraben und kollidierte dort mit der Betonkonstruktion einer Zufahrtsüberbrückung. Der Aufprall war so heftig, dass das Fahrzeug regelrecht zurückgeworfen wurde — aus dem Graben hinaus, über die Böschungskante, zurück in Richtung Fahrbahn.
Schließlich kam der stark beschädigte Transporter auf der angrenzenden Zufahrt zum Stillstand. Die genaue Unfallursache war laut Angaben der Einsatzkräfte am Montag noch nicht bekannt.
Polizei und Feuerwehr Loosdorf sicherten die Unfallstelle ab
Noch am Vormittag rückten Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Loosdorf aus. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die Unfallstelle ab und leiteten die Bergung des Fahrzeugs ein. Laut Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Loosdorf kamen dabei ein Kran sowie ein Abschleppanhänger zum Einsatz.
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Der Bergungsvorgang verlief ohne weitere Komplikationen. Nach dem Einsatz wurde der Transporter an einer gesicherten Stelle abgestellt und für den Abtransport vorbereitet.
Lenker blieb unverletzt — Transporter musste abgeschleppt werden
Für den Fahrer des Transporters endete der Unfall trotz des heftigen Aufpralls glimpflich: Er blieb unverletzt. Eine medizinische Versorgung vor Ort war nach Angaben der Einsatzkräfte nicht erforderlich.
Das Fahrzeug selbst war nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Transporter wird derzeit noch erhoben.
Was die Polizei bisher zur Unfallursache sagt
Warum der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, stand am Montagnachmittag noch nicht fest. Die zuständige Landesverkehrsabteilung Niederösterreich ermittelt. Folgende Punkte sind nach aktuellem Stand der Erhebungen offen:
- Unfallursache: noch ungeklärt
- Fahrtrichtung und genaue Unfallzeit: werden erhoben
- Schadenshöhe am Fahrzeug: noch nicht beziffert
- Schäden an der Überbrückungskonstruktion: werden geprüft
Die Polizeiinspektion Loosdorf bat etwaige Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich zu melden.
Unfall reiht sich in Serie von Verkehrsvorfällen in der Region ein
Der Bezirk Melk verzeichnete in den vergangenen Tagen mehrere Verkehrsunfälle. Bereits am Freitag davor krachte ein Pkw mit voller Wucht unter einen Lkw, wobei drei Personen verletzt wurden. Auf der A22 forderte ein Unfall unter Alkoholeinfluss am selben Tag sieben Verletzte.
Ob zwischen diesen Ereignissen ein Zusammenhang besteht oder ob es sich um unabhängige Vorfälle handelt, dazu äußerten sich die Behörden bisher nicht.
Ob und wann die Ermittlungen zur Unfallursache in Loosdorf abgeschlossen sein werden, ließ die Landesverkehrsabteilung Niederösterreich zunächst offen.
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