Es ist der letzte Drehtag für Elisabeth Hertz — zumindest für Henrike Hahn. Drei Jahre lang stand die 40-jährige Schauspielerin als Betty in der ZDF-Krankenhausserie vor der Kamera, seit dem Start der 13. Staffel im Jahr 2023. Nun ist offiziell: Mit dem Saisonfinale endet ihr Engagement.
Der Abgang kommt nicht durch eine Kündigung oder einen Serientod, sondern aus freien Stücken. Das ZDF bestätigte, dass Hahn sich neuen Rollen und Herausforderungen widmen möchte. Wer die Nachfolgerin ist und wie der Übergang gestaltet wird, hat der Sender ebenfalls bereits bekanntgegeben — und die Wahl fiel auf eine Schauspielerin, die dem deutschen Fernsehpublikum bereits vertraut ist.
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Henrike Hahn verlässt „Bettys Diagnose” nach 3 Jahren auf eigenen Wunsch
Hahn verkörperte seit 2023 die Figur der Elisabeth „Betty” Hertz und prägte damit die Serie über mehrere Staffeln hinweg. Ihr Ausstieg zum Ende der 13. Staffel erfolgt laut ZDF auf eigenen Wunsch. Weder Hahn noch die Produktionsverantwortlichen haben bislang Details zu ihren künftigen Projekten bekanntgegeben.
Zu sehen ist sie noch in den neuen Folgen, die ab dem 18. September 2026 in der ZDF-Mediathek und ab dem 25. September 2026 im Hauptprogramm ausgestrahlt werden. Gegen Ende dieser Staffel wird auch ihr erster Abschied auf dem Bildschirm zu erleben sein.
Antonia Jungwirth übernimmt die Hauptrolle ab Staffel 14
Das ZDF hat die Neubesetzung bereits fix: Antonia Jungwirth, 28 Jahre alt, wird ab der 14. Staffel als neue Betty in der Aufnahmestation übernehmen. Ihre Figur trägt den Namen Babette „Betty” Fuchs — damit bleibt der Serientitel inhaltlich stimmig, während die Figur neu aufgestellt wird.
Den Zuschauerinnen und Zuschauern ist Jungwirth bereits bekannt: Über zwei Jahre spielte sie in der ARD-Telenovela „Rote Rosen” die Rolle der Sara Herzberg. Diese Vorerfahrung in einem laufenden, täglichen Serienformat dürfte ihr den Einstieg in die Produktion erleichtern.
So läuft der Übergang auf dem Bildschirm ab
Der Wechsel wird nicht abrupt vollzogen. Bereits gegen Ende der laufenden 13. Staffel wird Antonia Jungwirth erstmals als Babette Fuchs in Erscheinung treten — eine erzählerische Brücke, die den Figuren-Wechsel für das Publikum behutsam vorbereitet.
Die vollständige Übernahme der Leiterin der Aufnahmestation durch Jungwirths Figur ist dann für den Herbst 2027 mit dem Start der 14. Staffel geplant. Damit hat das ZDF rund ein Jahr Zeit, die neue Betty beim Publikum zu etablieren.
Was die Besetzungsliste der Serie sonst noch zeigt
„Bettys Diagnose” zählt zu den erfolgreich laufenden Serien im ZDF-Vorabendprogramm. Das bisherige Ensemble umfasst unter anderem folgende Figuren und Darsteller:
- Ivo Bogdanovic als Oscar Nadermann
- Zoe Breitner als Catherine Chikosi
- Elisabeth Hertz, dargestellt von Henrike Hahn (bis Ende Staffel 13)
- Frida Winterberg, dargestellt von Johanna Hens
- Mia Kunze, dargestellt von Antonia Döring
Wie das Ensemble auf den Abgang der Hauptdarstellerin und den Einstand von Jungwirth reagiert, ist bislang nicht kommuniziert worden. Öffentliche Statements der Beteiligten stehen noch aus.
Was als Nächstes offenbleibt
Weder Henrike Hahn noch Antonia Jungwirth haben sich bislang persönlich zum Rollenwechsel geäußert. Unklar ist auch, welche neuen Projekte Hahn nach ihrem Serienausstieg verfolgen wird. Das ZDF hat angekündigt, weitere Details zur 14. Staffel zu einem späteren Zeitpunkt bekanntzugeben — die Dreharbeiten mit Jungwirth in der Hauptrolle laufen dem Produktionsfoto nach bereits.
Ob der Übergang beim Stammpublikum der Serie reibungslos gelingt, wird sich spätestens ab dem 25. September zeigen, wenn die neuen Folgen im Hauptprogramm anlaufen.
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