Es war die 17. Minute, als Ousmane Dembélé den Abend in Paris endgültig in eine Demonstration verwandelte. Seinen ersten Treffer gegen Slovan Bratislava versenkte er fast beiläufig, vier Minuten später folgte der zweite — und die Frage war längst nicht mehr, ob PSG gewinnen würde, sondern nur noch, wie hoch es am Ende stehen würde.
Gleichzeitig kämpfte Liverpool an der Anfield Road gegen einen ungemütlichen Gegner: Atlético Madrid brachte die Reds mit 1:0 in Rückstand und schien das Spiel kontrollieren zu wollen. Ob dem Titelverteidiger aus Paris und dem englischen Schwergewicht der Auftakt in die neue Champions-League-Saison wirklich gelingen würde, beantwortete der Abend des 9. September 2026 auf sehr unterschiedliche Weise.
PSG gegen Bratislava: Dembélé trifft doppelt, Torres schnürt den Hattrick
Paris St.-Germain unter Star-Trainer Yaya Touré ließ dem Außenseiter aus der Slowakei von Beginn an keine Chance. Dembélé eröffnete den Torreigen in der 17. Minute, legte in der 23. Minute nach — und hätte bereits vor seinem ersten Tor beinahe getroffen: Nuno Mendes scheiterte unmittelbar vor dem 1:0 am Aluminium.
Dann übernahm Ferran Torres das Kommando. Der WM-Goldtorschütze und Neuzugang vom FC Barcelona erzielte in der 31., 47. und 57. Minute seinen Hattrick und machte das Ergebnis damit endgültig uneinholbar. Dembélé selbst traf in der 34. Minute erneut den Pfosten. Den Abschluss setzte Fabián Ruiz mit dem 6:1 in der 87. Minute. Der Ehrentreffer der Slowaken stammte von Suleiman Camara, der in der 58. Minute erfolgreich war.
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Kevin Wimmer blieb bei Slovan über 90 Minuten auf der Bank
Für österreichische Fans gab es in Paris nichts zu feiern. ÖFB-Legionär Kevin Wimmer, der auf Seiten der Gäste aus Bratislava im Kader stand, kam über die gesamte Spielzeit nicht zum Einsatz — er blieb ohne eine einzige Einsatzminute auf der Reservebank.
Liverpools Aufholjagd: Szoboszlai und Mac Allister drehen das Spiel gegen Atlético
An der Anfield Road verlief der Abend deutlich dramatischer. Marcos Llorente brachte Atlético Madrid in der 17. Minute durch eine starke Vorarbeit des zuletzt wechselwilligen Argentiniers Julián Álvarez mit 1:0 in Führung. Liverpool schien zunächst ratlos.
Dominik Szoboszlai stellte noch vor der Halbzeit alles auf null. Der frühere Salzburger ließ Jan Oblak im Atlético-Tor in der 40. Minute keine Chance und traf zum verdienten Ausgleich. Nur zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff war das Spiel gedreht: Alexis Mac Allister schoss die Reds in der 50. Minute wuchtig vom Strafraumrand ins kurze Eck — 2:1 für Liverpool.
Ein Wermutstropfen blieb: Neuzugang Bradley Barcola musste in der 60. Minute ausgewechselt werden und griff sich dabei ans linke Bein. Ob es sich um eine ernsthafte Verletzung handelt, war zunächst unklar.
Weitere Ergebnisse: Arsenal siegt in Neapel, Sporting dreht Spiel gegen Galatasaray
Auch Arsenal, Vorjahresfinalist, startete erfolgreich in die Gruppenphase. Die Gunners gewannen bei der SSC Napoli knapp mit 1:0 — das entscheidende Tor gelang Martin Ødegaard in der 75. Minute. Ein vermeintlicher Treffer von Kai Havertz in der 73. Minute wurde nicht anerkannt.
Deutlicher fiel der Erfolg von Sporting Lissabon gegen Galatasaray Istanbul aus. Die Portugiesen drehten ein früh verlorenes Spiel und gewannen am Ende 3:1. Nachdem Gonçalo Inácio die Türken mit einem Eigentor in der 5. Minute in Führung gebracht hatte, antworteten Geny Catamo (27.), Luís Suárez per Elfmeter (57.) und Rodrigo Zalazar (63.).
Sechs weitere Partien am Donnerstag beschließen den ersten Spieltag
Der erste Spieltag der laufenden Champions-League-Saison ist damit noch nicht vollständig. Sechs weitere Begegnungen sind für Donnerstag, den 10. September 2026, angesetzt — darunter Partien, die das Bild der Gruppenspitze noch einmal deutlich verschieben könnten.
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