Es war noch nicht lange her, dass Marcel Sabitzer im vergangenen Transferfenster die Entscheidung traf, in Dortmund zu bleiben. Gerüchte über einen Abschied kursierten, doch der ÖFB-Teamkicker blieb bei Borussia Dortmund — zumindest vorerst. Nun, im September 2026, verdichten sich die Zeichen, dass sein Kapitel beim BVB in weniger als einem Jahr endet.
Der Vertrag des 32-jährigen Mittelfeldspielers läuft im Sommer 2027 aus. Eine Verlängerung ist laut einem Bericht der Sport Bild intern derzeit ausgeschlossen. Wie es mit Sabitzer weitergeht — und warum er beim BVB gerade sportlich auf verlorenem Posten steht — zeichnet sich immer klarer ab.
Keine Verlängerung: BVB schließt Weiterbeschäftigung intern aus
Die Entscheidung des Vereins ist offenbar gefallen, auch wenn sie öffentlich noch nicht bestätigt wurde. Wie die Sport Bild berichtet, sei eine weitere Zusammenarbeit mit Sabitzer beim BVB intern aktuell kein Thema. Der Österreicher läuft damit ab dem 1. Januar 2027 offiziell als ablösefreier Spieler — Klubs aus aller Welt dürften ihn dann vorvertraglich ansprechen dürfen.
Es wäre nicht das erste Mal, dass Sabitzer einen Verein ohne Ablöse verlässt. Die Konstellation erinnert an seine Zeit vor dem Wechsel nach München. Diesmal könnte die Situation den ÖFB-Star in eine verhandlungsstarke Position bringen — sofern seine Leistungen auf dem Platz mithalten.
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Sportlich unter Druck: Stammplatz weg, Kurzeinsätze in der Bundesliga
Trainer Niko Kovac setzt im zentralen Mittelfeld derzeit auf Felix Nmecha, Jobe Bellingham und Neuzugang Joey Veerman. Sabitzer kam in der laufenden Bundesligasaison bislang nur zu zwei Kurzeinsätzen — ein deutliches Signal über seine aktuelle Hierarchie im Kader.
In der Champions League und im DFB-Pokal durfte er jeweils von Beginn an ran, doch das reicht für einen Spieler mit seinem Anspruch kaum als Dauerlösung. Wer alle drei Wettbewerbe beim BVB verfolgt, erkennt rasch: Sabitzers Rolle ist die eines Ergänzungsspielers geworden, nicht mehr die eines gesetzten Leistungsträgers.
Sabitzers BVB-Bilanz: 122 Spiele, 19 Millionen Euro Ablöse, 8 Tore
Im Sommer 2023 wechselte Sabitzer für rund 19 Millionen Euro vom FC Bayern München nach Dortmund. Seither bestritt er 122 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben, erzielte dabei 8 Tore und bereitete weitere 14 Treffer vor. In seiner ersten Saison galt er als wichtiger Baustein im BVB-Mittelfeld, der bis ins Champions-League-Finale 2024 in Wembley mitwirkte.
Die Zahlen sind solide, aber kein Argument, das einen Verein zu einer Vertragsverlängerung drängt. Für einen 32-Jährigen, der zunehmend aus der Startelf verdrängt wird, ist die Ausgangslage bei Neuverhandlungen generell schwierig — und beim BVB offenbar gar nicht erst ein Thema.
Ablösefreier Abgang im Sommer 2027 rückt näher
Sollte es bis zum Vertragsende tatsächlich zu keiner Einigung kommen, könnte Sabitzer Borussia Dortmund im Sommer 2027 ablösefrei verlassen. Ab Januar 2027 wäre er berechtigt, Vorverträge mit anderen Klubs zu unterzeichnen — ein Szenario, das für Interessenten aus der Bundesliga, aber auch aus dem europäischen Ausland attraktiv sein dürfte.
Bereits im jüngsten Transferfenster gab es Spekulationen über seinen Abgang, Sabitzer entschied sich damals bewusst für einen Verbleib. Ein zweites Mal könnte er diese Wahl nicht mehr in der Hand halten — diesmal liegt die Entscheidung beim Verein, und die scheint getroffen.
Was nun für den ÖFB-Teamspieler auf dem Spiel steht
Für das ÖFB-Nationalteam bleibt Sabitzer weiterhin eine fixe Größe. Auf Vereinsebene hingegen steht er vor einem entscheidenden halben Jahr: Entweder gelingt es ihm, Kovac mit starken Leistungen umzustimmen und zumindest sportlich wieder mehr Gewicht zu bekommen — oder er plant bereits jetzt seinen nächsten Karriereschritt.
- Vertrag bei Borussia Dortmund läuft im Sommer 2027 aus
- Verlängerung laut Sport Bild intern derzeit ausgeschlossen
- Ab Januar 2027 darf Sabitzer Vorverträge mit anderen Klubs unterzeichnen
- In der Bundesliga 2026/27 bislang nur 2 Kurzeinsätze
- 122 Pflichtspiele, 8 Tore und 14 Vorlagen seit dem Wechsel 2023
Wie sich die sportliche Situation in den kommenden Wochen entwickelt — insbesondere, ob Kovac Sabitzer mehr Einsatzzeit einräumt — wird darüber mitentscheiden, welche Optionen dem Grazer auf dem Transfermarkt offenstehen.
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