Stefan Mross, Eva Luginger: Der Küchen-Witz, der “Immer wieder sonntags” zum Abschluss begleitete

Am Sonntag, dem 30. August 2026, lief die letzte reguläre Ausgabe von “Immer wieder sonntags” — und Stefan Mross ließ es sich nicht nehmen, seinen gewohnten Humor bis zur Schlussminute aufrechtzuerhalten. Mitten in einer Sendung voller Abschiedstränen, bewegender Schicksale und Gänsehautmomente holte er seine Partnerin Eva Luginger gleich mehrmals vor die Kamera der ARD-Show.

Luginger bereitete in der “Star-Küche” das gemeinsame Lieblingsessen des Paares zu — Schinkenfleckerl — und präsentierte anschließend ihren Song “Weite Straßen”. Was danach folgte, brachte das Studiopublikum zum Lachen und hinterließ einen der wenigen leichten Momente in einer ansonsten von Abschied geprägten Sendung.

Der Witz, den man “nicht sagen darf” — und den Mross trotzdem sagte

Als Luginger ihren Auftritt beendet hatte, konnte sich Mross einen Seitenhieb nicht verkneifen. “Als Mann darf man jetzt nicht sagen: Geh zurück in die Küche”, erklärte er mit breitem Grinsen — und legte lachend nach: “Das darf man nicht, nein, niemals im Leben.” Der Satz war kalkuliert doppeldeutig: Luginger hatte kurz zuvor tatsächlich in der Küche des Sets gestanden, der Witz zielte also auf die Situation des Abends, nicht auf eine ernstgemeinte Aussage.

Mross stellte unmittelbar klar, wie die Rollenteilung im Alltag des Paares wirklich aussieht: “Normalerweise bin ich derjenige, der kocht.” Eva Luginger reagierte darauf mit einem vielsagenden erhobenen Finger — und erntete damit vom Publikum noch mehr Lachen als ihr Partner zuvor.

Luginger im Rampenlicht: Kochen, singen, kontern

Der Abend war für Eva Luginger ungewöhnlich vielschichtig. Die Sängerin stand nicht nur als Köchin vor der Kamera, sondern durfte auch musikalisch ihren eigenen Akzent setzen. Ihr Song “Weite Straßen” kam in der Sendung vollständig zur Geltung — eine Chance, die Partnerin des Moderators in dieser Form selten erhält.

Dass Luginger mit dem erhobenen Finger schlagfertig auf Mross’ Küchen-Kommentar reagierte, zeigte das gewohnte Zusammenspiel des Paares: locker, selbstironisch, ohne echten Stachel. Das Publikum im Studio quittierte beides mit Heiterkeit.

Eine Sendung zwischen Abschied und Gänsehautmomenten

Der Rest der letzten regulären Ausgabe war von schwerem emotionalem Gewicht geprägt. Eine schwerkranke Frau im Rollstuhl machte ihrem Ehemann vor laufender Kamera eine Liebeserklärung. Ein Kind berichtete von seinem Kampf ums Überleben als Frühgeborenes. Stefan Mross selbst soll laut übereinstimmenden Berichten während der Sendung Tränen gezeigt haben — ein seltener Moment für den sonst routinierten Moderator.

Der lockere Küchen-Witz mit Luginger wirkte vor diesem Hintergrund wie ein bewusst gesetzter Kontrapunkt: ein kurzes Aufatmen zwischen den schweren Geschichten des Abends.

Was nach dem 30. August noch kommt — und was danach offen bleibt

Mit dem 30. August endete “Immer wieder sonntags” in seiner gewohnten Form vorerst. Zwei Nachzügler sind noch geplant:

  1. 6. September 2026: Sondersendung aus dem Europa-Park in Rust
  2. 13. September 2026: Best-of-Ausgabe mit Rückblicken auf die Staffel

Danach ist unklar, ob und in welcher Form die Show fortgeführt wird. Ob Stefan Mross als Moderator einer möglichen Neuauflage zurückkehrt, hat die ARD bislang nicht bekanntgegeben. Auch Mross selbst hat sich dazu öffentlich nicht festgelegt.

Mross und Luginger: Ein Paar, das die Kameras kennt

Stefan Mross moderiert “Immer wieder sonntags” seit vielen Jahren und hat Eva Luginger in dieser Zeit wiederholt in die Sendung eingebaut. Das Paar pflegt seinen öffentlichen Auftritt mit einer Mischung aus Privatheit und kalkulierter Offenheit. Dass Luginger am letzten regulären Sendeabend gleich zwei Rollen übernahm — Köchin und Sängerin — unterstreicht, wie eng die Show in den letzten Jahren mit dem Privatleben des Moderators verwoben war.

Ob diese Verknüpfung in einer möglichen Nachfolge-Show erhalten bleibt, gehört zu den offenen Fragen, die Fans der Sendung nun begleiten werden.

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