MAK-Juwelraub Wien: Fahndung nach 500.000-€-Collier und 2 unbekannten Männern

Donnerstagnachmittag, Wiener Innenstadt. Mitten im laufenden Museumsbetrieb schlugen zwei Männer im Museum für Angewandte Kunst eine Glasvitrine ein, griffen ein wertvolles Ausstellungsstück heraus und verschwanden in unbekannte Richtung. Der gesamte Vorgang dauerte nur wenige Sekunden. Das gestohlene Objekt: ein Collier im Wert von 500.000 Euro.

Noch am selben Abend übernahm das Landeskriminalamt Wien die Ermittlungen. Nun schaltet die Polizei die Öffentlichkeit ein — mit Fahndungsfotos der beiden Tatverdächtigen und der Bitte um Hinweise auf das verschwundene Schmuckstück.

Der Coup im MAK: Wie der Raub am 27. August ablief

Die Tat ereignete sich am Nachmittag des 27. August 2026 im Museum für Angewandte Kunst (MAK) in der Wiener Innenstadt. Zwei bislang unbekannte Männer nutzten den regulären Museumsbetrieb, um an die Vitrine zu gelangen. Mit gezielter Gewalt zertrümmerten sie das Glas, entnahmen das Collier und flüchteten anschließend zu Fuß.

Umgehend wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Darunter auch der Einsatz eines Personenspürhundes der Polizeidiensthundeeinheit Wien. Die Täter konnten im Nahbereich dennoch nicht gestellt werden.

Das gestohlene Collier: 500.000 Euro Wert, spurlos verschwunden

Bei dem entwendeten Objekt handelt es sich um ein hochwertiges Collier, das als Ausstellungsstück im MAK präsentiert wurde. Sein Wert wird mit rund 500.000 Euro beziffert. Weitere Details zum Schmuckstück hat die Landespolizeidirektion Wien im Zuge der medialen Fahndung veröffentlicht, um die Wiedererkennung in der Bevölkerung zu erleichtern.

Der Verbleib des Colliers ist bisher ungeklärt. Das Landeskriminalamt Wien ersucht ausdrücklich auch um Hinweise auf das Schmuckstück selbst — nicht nur auf die Tatverdächtigen.

Fahndung nach 2 Verdächtigen: So werden die Männer beschrieben

Die Landespolizeidirektion Wien veröffentlichte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien Lichtbilder der beiden Tatverdächtigen, die im MAK gesichert werden konnten. Beide Männer werden wie folgt beschrieben:

  • Körpergröße: 170 bis 175 Zentimeter
  • Schlanke Statur
  • Dunkle Haare, dunkler Bart
  • Schwarze Oberbekleidung
  • Dunkle Turnschuhe mit weißer Sohle

Die veröffentlichten Fotos zeigen die Männer offenbar in unmittelbarer Nähe des Tatorts. Hinweise werden auch anonym entgegengenommen.

Landeskriminalamt Wien leitet Ermittlungen: Wer kann helfen?

Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen sowie zum gestohlenen Collier können unter der Telefonnummer 01-31310-33800 gemeldet werden — auch anonym, rund um die Uhr.

Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete die mediale Veröffentlichung der Fahndungsfotos ausdrücklich an, was auf den Ernst der Lage hinweist. Ein Kunstraub in dieser Größenordnung ist in Wiens Museumsgeschichte ein seltenes Ereignis.

Was als Nächstes passiert: Ermittlungsstand und offene Fragen

Das Landeskriminalamt Wien wertet derzeit Videoaufnahmen aus und prüft, ob die beiden Tatverdächtigen bereits polizeilich bekannt sind. Ob die Tat gezielt geplant war oder ob es sich um einen spontanen Angriff handelte, ist Teil der laufenden Untersuchungen.

Unklar bleibt auch, auf welchem Weg das Schmuckstück abtransportiert und möglicherweise bereits weiterveräußert wurde. Ob es Hinweise auf Mittäter oder Hintermänner gibt, wollte die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren.

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