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Satansbratan Villa der Versuchung: Wie der Österreicher Erik 10.000 Euro kassierte und trotzdem flog

Satansbratan Villa der Versuchung: Wie der Österreicher Erik 10.000 Euro kassierte und trotzdem flog

Kurz vor dem Finale der Sat.1-Realityshow „Villa der Versuchung“ stand Erik alias Satansbratan vor einem Versuchungszimmer, in dem 10.000 Euro in bar auf die Bewohner warteten. Jeder konnte selbst entscheiden, wie viel er nehmen wollte. Erik drängte darauf, als Erster hineinzugehen — und geriet dabei bereits mit Mitbewohnerin Chika und Schauspielerin Jana Pallaske aneinander.

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Was dann folgte, war die wohl dreisteste Aktion der gesamten Staffel — und brachte dem Österreicher am Ende sowohl den Rauswurf als auch das Geld ein.

Erik kassiert alle 10.000 Euro — für seine Mama

Erik zögerte keine Sekunde. Er betrat den Raum und räumte das gesamte Bargeld ab. „Ich habe keine Sekunde überlegt. Ich nehme alles, und alles ist für meine Mama“, erklärte er anschließend unverblümt. Für seine Mitbewohner blieben exakt null Euro übrig.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. „Hat der Drecksack alles genommen?“, fragte Chika fassungslos. Selbst Thorsten Legat, der frühere Bundesligaprofi, bezeichnete die Aktion als „asoziales Verhalten“ — ein Urteil, das in der Villa breite Zustimmung fand.

Der „Voitrottel“-Streit mit Landsmann Roland Ludomirska

Satansbratan und sein österreichischer Landsmann Roland Ludomirska, bekannt als „Crazy Cheese“-Unternehmer, hätten eigentlich Verbündete sein können. Roland verriet später gegenüber „Heute“, dass er sich vor der Show ausgerechnet auf Erik besonders gefreut hatte: zwei Österreicher in einer deutschen Produktion — beste Voraussetzungen für eine kleine Allianz.

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Daraus wurde nichts. Roland warf seinen Mitbewohnern vor, sich auf Kosten anderer durchzuschnorren. Erik hatte schnell genug. Der Streit wurde persönlich, die Beleidigungen nahmen an Schärfe zu.

  • Roland zu Erik: „Du benimmst dich wie ein Neandertaler“
  • Eriks Konter: „Dreck unter meinen Fingernägeln“
  • Rolands Drohung: „Soll ich dir eine anrauchen?“
  • Eriks Antwort: „Na komm! Rauch mir eine an. Da brichst da die Finger, du Voitrottel.“

Die Produktion musste eingreifen und forderte beide auf, auseinanderzugehen. Eine körperliche Auseinandersetzung hätte für beide das sofortige Ende in der Villa bedeutet. Zum Schlag kam es nicht. Roland wurde wenig später trotzdem von seinen Mitbewohnern aus der Show gewählt.

Auch Thorsten Legat bekam Eriks schlechte Laune zu spüren

Wer glaubte, mit Rolands Abgang verschwinde auch Satansbratans Konfliktpotenzial, irrte. Als Ex-Fußballprofi Thorsten Legat gegen Erik stimmte, reagierte der Österreicher enttäuscht und knapp: „Schleich dich.“ Kurze Sätze, klare Botschaft.

Das Verhältnis zwischen den beiden hatte sich über Wochen verschlechtert. Legats spätere Kritik an der 10.000-Euro-Aktion dürfte das endgültig besiegelt haben.

Der Rauswurf — und warum Erik trotzdem mit Geld ging

Eriks Ansage vor dem Versuchungszimmer — „Wenn ihr ein Problem habt, wählt mich raus“ — sollte schneller Realität werden, als ihm lieb sein konnte. Bei der nächsten Abstimmung wandten sich seine Mitbewohner gegen ihn. Erik wurde aus der „Villa der Versuchung“ gewählt und verpasste das Finale.

Mit leeren Händen ging der Österreicher trotzdem nicht. Die 10.000 Euro durfte er behalten — und sorgte damit selbst beim Abgang noch einmal für den wohl passendsten Satansbratan-Moment der gesamten Staffel.

Eine Staffel, die Satansbratan gehörte — ob man wollte oder nicht

Über die gesamte Laufzeit der Staffel lieferte Erik einen Aufreger nach dem anderen. Leise war er selten. Seine Bilanz: ein Beinahe-Handgemenge, mindestens 3 öffentliche Konflikte mit Mitbewohnern, ein kompletter Raub einer gemeinsamen Geldprämie und ein Abgang, der in der Villa noch lange Gesprächsstoff bleiben dürfte.

Ob das Publikum Erik als Antihelden oder als unterhaltsamen Chaoten in Erinnerung behalten wird, bleibt offen — das Finale, bei dem er nicht mehr dabei ist, wird diese Frage nicht beantworten können.

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