Unwetterfront Österreich: Heftige Gewitter treffen ab Donnerstag Wien und weite Landesteile

Am Dienstag, dem 18. August 2026, liegt Österreich unter einer deutlich kühleren Nordwestströmung. Vor allem im Norden des Landes bleibt es unbeständig, entlang der Nordalpen ziehen von der Früh weg Schauer durch, die in zeitweiligen Regen übergehen. Die Temperaturen steigen nur auf maximal 20 bis 26 Grad — ein spürbarer Kontrast zu den Sommerwerten der Vortage.

Die kurze Beruhigung am Mittwoch täuscht. Aus dem Westen nähert sich bereits die nächste Front, die sich am Donnerstag an die Alpen legt und im weiteren Verlauf lokale Unwettergefahr mit sich bringt. Die entscheidende Frage lautet: Wen trifft es wann, und wie heftig?

Dienstag und Mittwoch: Kurze Ruhepause vor dem nächsten Einbruch

Am Dienstag dominieren von Vorarlberg bis ins Waldviertel sowie im zentralen Bergland die Wolken. Im östlichen Flachland und in den südlichen Becken zeigt sich die Sonne zunächst noch häufig, im Tagesverlauf ziehen aber auch dort kompakte Wolken durch — es bleibt überwiegend trocken. Der Wind weht lebhaft aus West bis Nordwest.

Der Mittwoch beginnt gebietsweise mit Nebel, im Norden und Osten auch noch mit dichteren Wolken. Tagsüber setzt sich dann verbreitet Sonnenschein durch. Über den Bergen bilden sich Quellwolken, am Nachmittag entwickeln sich daraus einzelne Schauer oder Gewitter. Am Abend werden diese von Westen her häufiger. Die Temperaturen klettern auf 26 bis 32 Grad — ein letztes sommerliches Aufflackern.

Donnerstag: Heftige Gewitter im Anmarsch, lokale Unwettergefahr

Am Donnerstag halten sich im Westen und Südwesten von Beginn an dichte Wolken mit Regenschauern, die sich im Tagesverlauf ausbreiten. Auch von Oberösterreich bis ins Nordburgenland ziehen vorübergehend Schauer durch. Im Südosten scheint zunächst noch die Sonne — doch genau in den zuvor sonnigen Gebieten gehen dann lokal heftige Gewitter nieder. Ganz im Südosten bleibt es gebietsweise bis zum Abend trocken. Zuvor werden noch einmal 25 bis 31 Grad erreicht, ehe auffrischender Westwind die Front endgültig nach Osten drückt.

Laut der Unwetterzentrale uwz.at legt sich die langsam ziehende Westfront direkt an die Alpen und verstärkt dort die Gewittergefahr erheblich. Wer sich am Donnerstag im Bergland aufhält, sollte die Entwicklung der Wetterlage engmaschig verfolgen.

Freitag: Gewittrige Schauer, Sturmböen und bis zu 31 Grad

Der Freitag startet häufig bewölkt, aber meist noch trocken. Am Vormittag lockert es kurz auf, rasch bilden sich jedoch erneut Quellwolken und gewittrige Schauer. Am Nachmittag wird es vor allem im Bergland gewittrig, mit lokaler Unwettergefahr. Am längsten sonnig bleibt es im Wiener Becken und im Weinviertel.

Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Bei Gewittern ist jedoch mit Sturmböen zu rechnen. Von West nach Ost reichen die Temperaturen von 24 bis 31 Grad. Für alle, die Freitagspläne im Freien haben, ist Flexibilität gefragt.

Tagesweise Übersicht: Die Wetterentwicklung auf einen Blick

  • Dienstag, 19. August: Unbeständig im Norden und Bergland, 20–26 °C, lebhafter Nordwestwind
  • Mittwoch, 20. August: Tagsüber sonnig, am Abend von Westen Gewitter, 26–32 °C
  • Donnerstag, 21. August: Regen im Westen, lokal heftige Gewitter, 25–31 °C, auffrischender Westwind
  • Freitag, 22. August: Gewittrige Schauer, besonders im Bergland Unwettergefahr, 24–31 °C, bei Gewittern Sturmböen

Was die Unwetterzentrale rät und was noch offen bleibt

Die Unwetterzentrale Österreich (uwz.at) hat bereits Wetterwarnungen für mehrere Bundesländer ausgerufen. Besonders die Gebirgsregionen — von den Nordalpen über das zentrale Bergland bis zu den Südostalpen — stehen im Fokus der Warnmeldungen für Donnerstag und Freitag. Wie eng begrenzt oder flächendeckend die heftigen Gewitter letztlich ausfallen werden, hängt von der genauen Zugbahn der Westfront ab, die sich laut den Meteorologen noch nicht mit letzter Genauigkeit bestimmen lässt.

Wie weit sich die Unwettergefahr am Freitag nach Osten ausdehnt und ob das Weinviertel sowie das Wiener Becken ihrer Rolle als letzte Sonneninsel treu bleiben können, wird die Entwicklung der nächsten 48 Stunden zeigen.

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